Förderung besonderer Begabungen

Förderung besonders begabter Schüler/innen findet in den 3. und 4. Klassen im sprachlichen und mathematischen Bereich statt.

Wir bieten in jedem Halbjahr Projekte im mathematischen und sprachlichen Bereich als zusätzlichen Forderunterricht an.

Ältere Schüler/innen des Gymnasiums In der Wüste führen für interessierte Schülern/-innen Arbeitsgemeinschaften durch (z.B. Physikkurs, Optikkurs), um diese besonders zu fördern. Diese Arbeitsgemeinschaften finden nach Unterrichtsschluss statt.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 besteht eine Kooperation mit der Deutsch- Französischen- Gesellschaft. Studentinnen leiten Französisch- AG’s für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen an beiden Standorten.

Begabtenförderung

Die Hüggelschule gehört seit dem Schuljahr 2006 / 2007 dem Kooperationsverbund Begabtenförderung Osnabrück Stadt-West an. Weitere Mitglieder des Kooperationsverbundes sind die Grundschule „Hellern“, „In der Wüste“ und „Rückertschule“ und das Gymnasium „In der Wüste“. Der Kooperationsverbund hat das Ziel, besondere Begabungen bei Kindern rechtzeitig zu erkennen und bestmöglich zu fördern (siehe Kooperationen).

Leitgedanke:

Die pädagogisch verantwortete Förderung besonders begabter Kinder dient der Herstellung der Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler sowie der Förderung ihrer Leistungsfähigkeit und der Entwicklung ihrer Persönlichkeit.

Grundsätzlich fühlen sich alle Lehrkräfte dieser Schule der Begabtenförderung verpflichtet und nehmen folgende Aufgaben wahr:

  • Teilnahme an themenspezifischen Fortbildungen
  • Entwicklung von Angeboten und pädagogischen Leitlinien für besonders begabte Kinder
  • Beratung und Betreuung besonders begabter Kinder und ihrer Eltern
  • Zusammenarbeit mit anderen Schulen des Verbundes

Auswahlkriterien

Die Grundlage für die Auswahl besonders begabter Schüler im 3. und 4. Schuljahr bilden die Vorschläge der Klassenlehrer/innen oder Fachlehrer/innen. Dabei kann es sich um Begabungen in einem oder mehreren Fächern oder auch in Spezialgebieten handeln. Die Schüler und Schülerinnen sollten in der Lage sein, sich mit Themen über die Unterrichtsinhalte hinaus, auf einem weiterführenden Niveau zu beschäftigen. Sie sollten Motivation und Interesse mitbringen, sich selbstständig mit Themen auseinanderzusetzen und sie zu bearbeiten.

In einer pädagogischen Konferenz wird über eine mögliche Teilnahme der Schüler und Schülerinnen beraten und eine Rangliste erstellt. Diese wird bei dem Forderlehrer/in eingereicht und in Absprache mit den Klassenlehrern/innen und Fachlehrern/innen wird der endgültige Forderkreis zusammengestellt. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 12 Kinder festgelegt.

Es folgt die schriftliche Information der Eltern. Bei Interesse bestätigen die Eltern schriftlich die Teilnahme ihres Kindes an dem vorgeschlagenen Forderkurs. Diese Bestätigung wird in die Schülerakte eingeheftet.